ORGANISATIONSAUFSTELLUNGEN

 

 

WARUM

 

Die Arbeitswelt als Ort vernünftiger Kalkulationen, rationaler Planungen, präziser technischer Abläufe, klarer Verhältnisse - so hätten wir es gerne. Wir machen unsere Arbeit, sind fair zu Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzten oder Kunden und verdienen gutes Geld. Unsere Gefühle leben wir zu Hause und im Kreise unserer Liebsten.

 

Falls es dieses Ideal in einer Arbeitswelt irgendwo gibt, dann bestimmt nicht lange. Probleme und Konflikte sind im Arbeits- und Berufsleben so sicher wie das Amen in der Kirche. Und wenn es zwischen Menschen Differenzen gibt, dann geht es nicht nur um Argumente, um Sache oder das Geld. Es geht auch um Gefühle und Beziehungen.

 

Wer beruflich vorankommen will, braucht Beziehungen. Ein guter Job ist ohne Beziehungen oft gar nicht zu bekommen. Wer setzt sich für mich ein, und wer arbeitete gegen mich? Wer steht zu mir, oder wer fällt mir in den Rücken? Jeder weiß, wie wichtig Beziehungen in der Arbeit sind, aber kaum jemand spricht offen darüber. Und das wir unsere Arbeitsbeziehungen bewusser gestalten können, wenn  wir ihre Spielregeln besser verstehen und beachten.

 

Die üblichen Methoden bilden die Komplexität der Arbeitsbeziehungs-zusammenhänge nur unzureichen ab. Durch Aufstellungen werden sie auf etwas Wesentliches verdichtet. Beziehungen in der Arbeitswelt werden anschaulich, ihre Wirkungen werden fühlbar. Der Arbeitsbereich wird verstehbar als ein Beziehungssystem unter vielen, das mit zahlreichen anderen Beziehungssystemen verbunden ist, von ihnen geprägt wird und in sie hineinwirkt.

 

 

 

WAS

  

Ein System besteht aus Elementen, die zueinander in Beziehungen stehen. Eine Organisation oder eine Abteilung lässt sich als „Makrosystem“ betrachten, das aus einzelnen Mitarbeitern besteht, die zueinander in Bezug stehen. Hinter diesen stehen aber auch jeweils die eigenen Familiensysteme (also „Mikrosysteme“), gekennzeichnet durch eine je eigene Dynamik und ggfs. „Blockaden“, die in die Arbeit der Organisation möglicherweise beeinflussend hineinwirken können.

 

Mitarbeiter mit ihrer Loyalität und ihrem Zugehörigkeitsgefühl werden mittlerweile als Schnittstelle zwischen dem Erfolg und Misserfolg angesehen. Unter Belastung zeigt es sich, ob diese Ressource bindet oder ob die tragenden Pfeiler einer Struktur zusammenbrechen. Der Erfolg eines Unternehmens, einer Abteilung oder eines Teams ist von der „Aufstellung“ einzelner Mitarbeiter und von einem gekonnten Beziehungsmanagement abhängig. Auch können Organisationsaufstellungen im Kontext des Wissensmanagement  angewendet werden, um implizites Wissen explizit zu machen.

 

 Ein klares Anliegen und eine klare Zielvorgabe sind seitens der Firmenleitung erforderlich, damit mögliche Unstimmigkeiten, fehlende Ressourcen usw. erkannt werden können. Komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen werden mit Hilfe von Stellvertretern – aus meinem Team – in räumlicher Anordnung aufgestellt. Das zwischenmenschliche System wird symbolisch verdichtet, und der momentane Ist- Zustand abgebildet. Anschließend wird mit verschiedenen Verfahren ein Lösungsbild erarbeitet. Die Reaktionen der Stellvertreter geben Hinweise auf Unstimmigkeiten und Imbalancen im System. Daraus werden die einzelnen Lösungsschritte gemeinsam entwickelt. Blockierte Kommunikationskanäle können geöffnet, verschüttete Ressourcen freigelegt und neue Sichtweisen für festgefahrene Situationen gebildet werden.

 

 

 

WIE

  

INVESTITION: € 100,-- pro einstündiger Sitzung (meist sind die ersten Verbesserungsmöglichkeiten schon nach einer Sitzung erkennbar!)

   

DAUER: je nach Problemstellung

 

 

 

 

WO

   

ORT: ein Seminarraum Ihrer Wahl